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Nach der deutschen Wiedervereinigung im Mai des Jahres 1991 wurde der Wiesenburger Betrieb zurück erstattet; allerdings in einem Zustand, der Investitionen nötig machte. Mit der Errichtung eines neuen Maschinenparks im Jahre 1993 wurde ein zweckmäßiger Neubau errichtet, welcher die heutigen Produktionsstätten beherbergt. Die Stickerei Bachmann GmbH wird heute bereits in der vierten Generation geführt. Der Maschinenpark wurde indes weiter modernisiert. Heute arbeiten die modernsten und schnellsten Stickmaschinen - Saurer Epoca5 – in Wiesenburg. Der größte Teil der Ware wird exportiert. Namhafte Firmen der internationalen Heimtextilbranche zählen heute zum Kundenstamm. Mit einer eigenen Designabteilung kann individuell auf Kundenwünsche reagiert werden und 23 Mitarbeiter und 3 Lehrlinge sorgen für einen optimalen Produktionsablauf. |
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Im Jahre 1906 gründete Arno Bachmann die Firma im sächsischen Wiesenburg. Zu dieser Zeit befand sich im Dreieck Plauen-Zwickau-Schneeberg das Zentrum deutscher Stickereiindustrie. Mit der Verstaatlichung der Firma im Jahre 1951 änderte sich dies jedoch. Als Teilbereich des „VEB Plauener Spitze“ wurde weiter produziert, jedoch unter staatlicher Leitung. Der Gründer und seine Familie jedoch verloren ihre Existenz und siedelten sich in Asslar, nahe dem hessischen Wetzlar neu an. |
Hier gründete Arno Bachmanns Sohn Kurt Bachmann im Jahre 1961 die „Mechanische Stickerei und Spitzen GmbH“. 1980 übergab Kurt Bachmann das florierende Geschäft an seinen gleichnamigen Sohn, Kurt Bachmann jr. In Spitzenzeiten beschäftigte das Unternehmen bis zu vierzig Mitarbeiter und exportierte den größten Teil der Waren.